Die Olle und der kleine Mann sind mittlerweile ein Jahr zusammen. Wenn man es ganz genau nimmt, ein Jahr und fünf Tage.
Zeit genug, um jemanden kennen und lieben zu lernen.
Die Olle hat gelernt, wie es ist, rettungslos jemandem zu verfallen und ihm sein Herz zu Füßen zu legen, genau so, wie sie gelernt hat, dass man jemandem nicht ändern kann, wohl aber seine eigene Sicht der Dinge. Und es klappt wunderbar. Obwohl man meinen sollte, dass die Olle und der kleine Mann sich mittlerweile nicht mehr sehen können, da sie in so ziemlich jeder freien Minute aufeinander hocken, ist es doch so, dass die Olle das Gefühl hat, dass beide nicht genug von einander bekommen können.
Ausnahmsweise schläft die Olle heute mal in ihrem Bettchen und nicht beim kleinen Mann. Das merkt man auch, denn die Olle hat sich so an seine Gegenwart beim Schlafen gewöhnt, dass sie alleine nur noch schlecht einschlafen kann.
Die Olle hat übrigens ein großartiges Geschenk von dem kleinen Mann zum Jahrestag bekommen: 2 Karten für das Jupiter Jones-Konzert am 03.11. in Münster im Skaters Palace! und die Olle freut sich wie ein Schnitzel
Schlaflos
Halber Liter Cola Light, gute Musik und kein “Hör mal wer da hämmert” als Einschlafhilfe.
Da ist man zu so gottloser Zeit noch wach. Die Stunden zwischen eins und vier Uhr in der früh sind die längsten, ist euch das auch schon mal aufgefallen?
Kopf hoch und Arsch in den Sattel!
glück kann man nicht kaufen. und nicht jeder merkt, wann er glücklich ist.
dabei ist es so ein schönes gefühl. es sind kleinigkeiten, die glücklich machen können, nach denen man gar nicht lange suchen muss.
glück ist für die olle, ihren kleinen mann bei sich zu haben. glück ist für die olle, neben dem kleinen mann einzuschlafen und aufzuwachen, quatsch mit ihm zu machen, ernst mit ihm zu sein, sonntags am spielfeldrand stehen und alle, die ihm zu nahe kommen, mit schlägen drohen, auch wenn sie sich es niemals wagen würde (meistens sind die typen, die den kleinen mann umhauen, wesentlich größer als sie selbst).
glück ist, mit dem kleinen mann im bett zu liegen und haufenweise serien auf dvd’s zu gucken.
glück ist, die gemeinsame zukunft zu planen. voller zuversicht und einem haufen naivität mit dem glauben, dass es für immer so sein wird.
glück ist zu wissen, dass es zwar eine menge arbeit sein wird, dass alles so bleibt, wie es ist, aber auch die zuversicht, dass es sich lohnt.
auch wenn das leben nicht immer einfach ist, ist alleine der versuch, das beste draus zu machen, es wert. es klappt nicht immer, aber immer öfter. und wenn es klappt, kann man einen moment verschnaufen, sich glücklich zurücklehnen und kraft tanken für den nächsten stein, der einem in den weg gelegt wird. mit zuversicht, vertrauen und den richtigen menschen an seiner seite kann man alles schaffen, die olle ist sich sicher.
Auf ein Neues!
Ein neues Semester wartet ungeduldig mit den Hufen scharrend vor der Tür und wartet darauf, eingelassen zu werden.
Ein neues Semester ist immer toll, die vielen, kleinen putzigen Erstis, die mit großen Augen und ganz viel Schiss in der Buchse direkt nach dem wohlbehüteten Schulleben an die Uni kommen und keine Ahnung haben.
Für die Olle und die anderen Leutchen aus der Fachschaft bedeutet ein neues Semester in erster Linie erst mal Stress, und zwar, bevor es überhaupt losgeht. Die Planung für die OE (Orientierungseinheit) fängt im besten Falle schon im Semester davor an und da am besten noch während den Vorlesungen, wenn einigermaßen gesichert ist, dass auch genug Menschlein zu den Sitzungen kommen und man vernünftig die Aufgaben, die anstehen, selektiert werden können.
Als die Olle damals (vor zwei Jahren mittlerweile…) zu ihrer OE nach Münster gefahren ist und zum ersten Mal die Fakultät gesehen hat, standen dort draußen zwei nett lächelnde, doch ein wenig gestresst aussehende Mädels und haben die letzte Zigarette vorm großen Sturm geraucht. Es wurde laut, schwitzig, stickig und unübersichtlich. Damals rauchten nicht nur die Glimmstängel, sondern auch die köpfe vor so vielen Informationen.
Mittlerweile wird diese OE im WS 2011/12 die vierte OE sein, die die Olle erlebt. An einer hat sie selbst teilgenommen und das hier ist dann un die dritte, wo die Olle mal auf der anderen Seite steht und sich die Erstis angucken kann.
Ein neues Semester bedeutet aber immer auch einen neuen Stundenplan. Da Janus die Olle vorhin mal gefragt hat, was sie so dies Semester alles belegen möchte, hat die Olle sich auch mal Gedanken dazu gemacht. Aber, oh Schreck, es gibt nichts vernünftiges und spannendes, was man belegen könnte. Und verdammt wenig auch dies Semester… Mal gucken, wahrscheinlich wirds wieder so ein Notfallstundenplan aufm letzten Drücker, der am Montag in der Fakultät zusammengestellt wird, wenns eigentlich schon losgeht…



